Sich ein neues (oder vielleicht das erste) Tattoo stechen zu lassen, ist etwas Aufregendes. Es leitet eine neue Phase des Lebens ein, denn schließlich behält man ein Tattoo in der Regel ein Leben lang. Doch bevor man sich gänzlich über den Körperschmuck freuen und das Motiv stolz zur Schau tragen kann, muss man den Heilungsprozess abwarten. In dieser Zeit ist eine gründliche Nachbehandlung das A und O, dann ist die tätowierte Stelle schnell abgeheilt. Währenddessen kann es aber passieren, dass die Haut um das Tattoo herum juckt. Warum dies geschieht, was du dagegen tun kannst sowie was du auf keinen Fall machen solltest, sagen wir dir hier.

Juckendes Tattoo – ein gutes Zeichen?

Ein Tattoo wird mittels feiner Nadeln in die Haut gestochen. Das Wort „Stechen“ legt bereits nahe: Beim Tattoostechen handelt es sich um eine Verletzung der Haut, wenn auch keine tragische. Je größer die Tätowierung, desto größer die Verletzung. Eine Verletzung muss natürlich verheilen. Und aus diesem Heilungsprozess resultiert das Kribbeln, das nach dem Stechen eines Tattoos auftreten kann. Die Tattoonadel verletzt die Hautzellen des Körpers – diese müssen sich in der Folge erholen und Schicht für Schicht neu zusammensetzen. Zudem muss die Haut dafür sorgen, dass keine Bakterien und Viren in die Wunde gelangen. Bei den vielen Prozessen, die die Zellen in Folge der Verletzung bewerkstelligen müssen, werden Botenstoffe wie auch Histamin freigesetzt. Und genau das führt zum Kribbeln der Wunde. Somit ist der Juckreiz in der Tattoo-Heilphase​ ein positives Signal des Körpers: Lass das Jucken zu, es ist nichts Schlimmes.

Ein Tattoo wird mit einer feinen Nadel in die Haut gestochen. Tipps zur Nachbehandlung gibts bei uns!

 

Was kann man gegen das juckende Tattoo machen?

Was man auf keinen Fall gegen den Juckreiz tun sollte, ist Kratzen. Denn das verletzt die Haut möglicherweise noch mehr – und im schlimmsten Fall kann es sogar dazu führen, dass das Tattoo an Farbe verliert. Kratzen ist nicht die einzige Lösung, um einen Juckreiz zu bekämpfen. Wir haben dir einige hilfreiche Tipps zusammengestellt, mit denen das unangenehme Gefühl überwunden werden kann.

Salbe aufs Tattoo leicht auftragen

Mit einer Wund- oder Pflegecreme kannst du das Jucken des Tattoos​ mildern, denn die Salbe versorgt die Wunde mit Feuchtigkeit und wirkt reizlindernd. Ein positiver Nebeneffekt: Die Wundcreme beschleunigt den Heilungsprozess – so geht das Zwicken nicht nur schnell vorüber; du kannst auch schneller dein neues Schmuckstück in Gänze der Welt präsentieren.

Die juckende Tätowierung kühlen

Ist die tätowierte Haut stärker gereizt, kann es sein, dass Merkmale einer Entzündung auftreten. Dadurch kann es zu Juckreiz kommen. Dann sollte man die Körperstelle kühlen, um die Symptome zu lindern. Der Körper wird nicht mehr mit dem Kribbeln beschäftigt sein, sondern vielmehr mit der Verarbeitung des Kältereizes.

Klopfen statt Kratzen

Nicht immer hat man auf Anhieb Eis oder Salbe parat. Dann ist eine schnelle und effektive Methode, den Juckreiz zu beenden, auf die entsprechende Stelle leicht zu klopfen. Auch dabei ist der Körper mit einer neuen Reizsituation konfrontiert und das Juckgefühl wird eingedämmt.

Fragen zum Tattoo? Aesthetic Art hilft dir!

Wir hoffen, wir konnten dir mit unserem Beitrag nützliche Tipps geben, wie du mit dem Juckreiz schnell fertig wirst. Wenn du noch Fragen hast – auch zum Thema Piercing oder Tattooentfernung – kontaktiere uns!

Wir von Aesthetic Art helfen dir gerne weiter: 089-7603989

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